Erhaltung gegebene Empfindlichkeit gegen gewisseGrade der Kälte, welche sie betäubt, nebst einerFähigkeit, lange bei sehr geringer Thätigkeit desLebens zu bestehen. Hört die Reproduction ganzauf, so sterben sie,
Daraus lafst sich wohl beurtheilen, dafs beiMenschen, die längere Zeit in Krankheiten todschienen und wieder auflebten, gleichfalls das Athem-holen und der Kreislauf nicht ganz gefehlt hat;etwas ähnliches möchte auch bei denen seyn, dieiin Schnee erstarrt gefunden und gerettet werden.Ganz unterbrochen aber ist der Kreislauf und dasAthemholeu bei denen, die im Wasser liegen, unddaher auch nur die kurze Frist für die Möglichkeitihrer Wiederbelebung. Nach den Beobachtungenaber an erstarrten Thieren möchte der galvanischeReiz wohl der kräftigste zur Wiederbelebung seyn,aber freilich in gehöriger Stärke.
Anm. 1. Unter den Vögeln ist allein von den Schwal-bcn eine Wintererstarrung angenommen, allein auch wiederso vielfach bestritten, dafs man leicht ein Buch -schreiben könn-te, wenn man Alles darüber sammeln wollte. Dafs sie völligim Schlamm und Wasser versenkt den Winter zubringen könn-ten, kann wohl kaum Jemand glauben, der 4ie winterschlafen-den Säugthiere beobachtet hat; man würde auch nie begreifenkönnen, was sie aus dem Schlamm und Wasser zur Respirationbringen sollte, wenn der Frühling käme. Dagegen aber istvielleicht zuzugeben, dafs sie sich am Ufer verbergen, wo einTheil unter günstigen Bedingungen ein geringes Leben fort-setzen und im Frühling wieder erwachen mag, während derandere dort seinen Tod findet. Allgemein ist jenes gewifs nie,das beweiset das Fortziehen der Schwalben. Jene Annahme