282
Grad ihrer Erstarrung an. Mir wurden zwölf Mur-melthiere in. einer Kiste aus Tyrol gesandt, wovondie inehrsten (wahrscheinlich durch die Kälte er-weckt und getödtet) in Fäulnifs. begriffen waren,während die andern unversehrt und erstarrt lagen.Die Fäulnifs hatte also auf diese keinen Eindruckgemacht, sie erwachten bald nachher, erstarrtenwieder u. s. w.
Einen eigenthiimlichen Bau findet man bei denerstarrenden Thipren nicht. Es ist wahr, das Netzdieser Thiere ist sehr grofs, z. B. bei den Bären,oder es sind überdiefs seitliche Netze, wie heimMurmelthiere, in denen allen viel Fett niedergelegtist; sie haben grofse Fettdrüsen am Halse und ander Brust (die man mit der Thymus zuweilen ver-wechselt hat), sie haben auch sonst viel Fett, alleindas ist nur ein Hiilfsmittel, damit sie während derErstarrung davon zehren können, es ist nicht dieUrsache derselben. Auch andere Tliiere, die nichterstarren, namentlich die Vögel, die bei uns über-wintern, sind sämtlich wie mit Fett überladen. Voneiner eigenen Bildung der Kopfgefäfse (wie Man-gili will) kann noch weniger die B.ede seyn, dennganz verwandte, eben so gebaute Thiere (nament-lich Mäuse) erstarren nicht, und wiederum Thiereanderer Klassen von dem verschiedensten Bau thunes; die Erstarrenden können auch unter günstigenUmständen z. B, unter der Obhut des Menschen,sich davon entwöhnen.
Es ist also wohl nur eine- den Thieren zu ihrer