große Menge, die des Winters in Erstarrung ge-ralhen, vorziiglicli Nagethiere, als Murrnelthiere,Hamster, Siebenschläfer (Myoxi), den Igel, dieFledermäuse, auch zum Theil wenigstens den Dachsund den Bären. Diese Thiere sammeln sich baldeinen größeren, bald einen geringeren Wintervor-ratii, mit dem sie sich in ihren Idolen verschliefsen,falls sie nicht wie der Bär, auf den Fall, dafs sieerwachen, ihre Nahrung zu finden wissen.
Dafs die Kälte die Hauptveranlassung der Er-starrung ist, zeigt sich dadurch, dafs Pallas (Reise1. Th. S. 154-) und Prunelle (in dem unten gen.Aufsatze) solche Thiere auch im Sommer in Eis-kellern in den nämlichen Znstand versetzt haben.Die Kälte darf aber nicht zu strenge seyn, dennalsdann wachen sie auf, befinden sich übel, undkönnen sie sich nicht dagegen schützen, so sterbensie. In ihren Winterlagern sind sie auch immerdurch Heu oder dergleichen und durch ihr Beisam-seyn geschützt. Das Herz schlägt, aber sehrschwach; das Athemholen hört auch nie gänzlichbei ihnen auf, sondern wird nur selten, so dafsauf die Minute nur wenige (drei, vier) Athemzügekommen; daher entziehen sie auch der Luft, wenngleich sehr langsam, das Sauerstoffgas, sterben auch,jedoch viel später als sonst, in kohlensaurem Gas.Ihre Empfindlichkeit und Reizbarkeit ist sehr ge-ring, so dafs mechanische Reize wenig Eindruckauf sie machen; der galvanische hingegen erwecktsie sehr bald; überhaupt kommt es hierbei auf den