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1 (1821)
Entstehung
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dem er sagt, dafs man mehrere Beispiele habe, dalsMenschen in den Gebürgen von Lavinen verschüt-tet worden, und dafs sie nach mehreren Monatenunbeschädigt wieder hervorgekommen seyen, wel-ches doch eine Art von Ueb.erwintern anzeige,Allein das thut es keinesweges, denn in allen Bei-spielen, die ich davon kenne, blieben die Verschüt-teten völlig wach und bei B.ewulstseyn; höchst in-teressant ist: Ign, Somis Ragionamento sopra il

fatto avenuto in Bergemoletto, in cui tre Donnesepolte fra Ie rovine delle stalle per Ia caduta dunagran mole di neve, sono state trovate vive dopotrentasette giorni. Torino 1758. 4.

Diefs ist eben der merkwürdige Unterschiedzwischen den Asphyxieen des Menschen und derThiere, dafs diese darin so lange verharren kön-nen. Menschen mögen im Schnee versunken einigeTage im Scheintod bleiben; von solchen hingegen,die im Wasser in einen solchen Zustand gerathensind, wird schwerlich einer zu sich gebracht wer-den, der über eine Stunde darin zugebracht hat;ja selbst davon sind die Beispiele höchst selten; ichhabe keinen gerettet gesehen, der über eine halbeStunde darin lag. In dem Tode ähnlichen Ohn-mächten haben Menschen mehrere Tage hingebracht;wie lange die Dauer davon s.eyn könne, ist nichtanzugehen, allein lange ist sie gewifs nicht undkaum über acht Tage, und man hat sie nicht genaubeobachtet. Thiere hingegen können viele Monatein diesem Zustande verharren. Sie eiwachen auch