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Krankheiten, wenn der Stumpf eines Amputirten, wenn einElsterauge u. s. w. leidet. So sollen auch fieberhafte Krankhei-ten, vorzüglich in den Tropengegenden, wo die Witterung re-gelmäfsiger ist, den Einflüssen dos Mondes sehr ausgesetzt seyn.
Rieh. Me ad Mechanica expositio venenorum. AcceditTractatus de imperio Solis ac Lunae. Francof. M. 1763- 8-
Franc. Balfour A Collection of treatises on the effects ofsol-lunar influence in fevers and others diseases. Calcutta 1805. 8-Das Hauptwerk über diesen Gegenstand.
J. Kampf (Abhandlung von einer neuen Methode, diehartnäckigsten Krankheiten, die ihren Sitz im Unterleibe haben,zu heilen. Lpz. 17S6- S- S. 563 — 568-) tlieilt einige interessanteNotizen von einem Arzt Namens Burkhard mit, der für jenenEinflufs sehr eingenommen war.
Sehr gute Bemerkungen darüber im Dict. de Me'd. unterder Pvubrik Lune von Virey.
§. 238 .
Die Gewohnheit, welche dadurch entsteht,dafs die Erregbarkeit gegen die nämlichen Reizenicht lange bis zu demselben Grade von Erregungzurlickwirkt, beherrscht den Organismus aufseror-dentlich, da die mehrsten Reize immer wiederkeh-ren, und im Ganzen auf eine für uns sehr wohl-thätige Weise, weil dadurch unser Geist freyerbleibt. Das Licht, das alles um uns mäfsig erhellt,das Geräusch um uns her, die Luft, die wir ein-athmen, erregen in uns keine Aufmerksamkeit, wirsind ihrer gewohnt; so wie aber jene Reize stärkerwerden, z. B. das Licht, oder unsere Empfindlich-keit gesteigert ist, so blendet und schmerzet es.Unsere gewöhnlichen Nahrungsmittel und Getränkestillen unsern Hunger und Durst, allein sie reizen
nicht