Druckschrift 
1 (1821)
Entstehung
Seite
269
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sehr sehen sind, dafs sie sich aber schon auf demBücken der Cordilleren einfänden. Die Lustseucheist in den heifsen Gegenden das fürchterliche Uebelnicht, wozu es bei uns wird. Dagegen sind dortdie Krankheiten der Leber und des Darmkanals, sowie der Verdauungswerkzeuge überhaupt, und bös-artige sich in jenen Organen besonders feindlicherzeigende Fieber sehr häufig, und von ihnen wer-den die Fremdlinge vorzüglich hingerafft. An die-sen Beispielen mufs es hier genügen.

Die aus den heifsen Klimaten in kalte gehen,leiden an den entgegengesetzten Uebeln. Sie zit-tern vor Frost, wo uns die Temperatur sehr warmscheiiat, da sie aber nicht die Gewinnsucht dahinführt, so werden sie nicht von den Furien so ge-plagt wie die Europäer bei ihnen. Ihrer wartenvorzüglich bei uns die Skrofeln in allen Graden,namentlich die der Lungen.

Wenden wir uns zweitens zu den Einflüssendes Ivlimas auf die darin heimischen Be-wohner, so sehen wir noch viel mehr, dafs diesel-ben für sich allein fast gar nicht anzugeben sind.

Wem es genügt, einige Unterschiede der Be-wohner kalter, gemäfsigter und heifser Zonen, oderder Bewohner von Berg- und Küstengegenden oben-hin anzugeben, der hat eine leichte Arbeit; alleinwer tiefer einzudringen strebt, wird sich darinschwerlich gefallen.

Dafs in den nördlichen Gegenden die Leiden-schaften im Allgemeinen weniger stark sind, als in