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1 (1821)
Entstehung
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Beiden Geschlechtern droht in dieser Periode Ge-fahr von Seiten der Brust, und wo irgend erbliche An-lage dazu ist, da entwickeln sich Lungenkrankheiten.

Der Jüngling geniefst seine Jugend länger: erhat sich zum schwereren Kampf des Lebens zurüsten. Die Jungfrau geniefst sie gewöhnlich sehrkurze Zeit, tritt früh in den Kreis der Gattinnenund Mütter, ohne in ihm bis zum Matronenzustandegrofse Aenderungen zu erleiden.

Das Alter des Mannes tritt mit fünfund-zwanzig bis dreifsig Jahren ein, und dauert bisfünfzig oder sechszig, so dafs man auch wohl dasAlter des jungen und gesetzten Mannes unterschie-den hat. Je unverdorbener die Jugend war, jearbeitsamer das Leben ist, um desto gleichförmi-ger die Gesundheit. Sonst ist diefs Alter freilichvorzugsweise Fehlern des Unterleibs ausgesetzt.

Dem Gesunden, Leidenschaftslosen geht diefsAlter eben so unbemerkt in das folgende über, wieer in jenes trat. Bei dem Weibe verliert sich mitfünfundvierzig bis fünfzig Jahren der Monatsüufs,und dabei ist leicht Gefahr; geht aber die gut vor-über, so ist auch die Aussicht auf ein hohes gesun-des Alter eröffnet.

In dem Gr eisenalt er stumpfen sich die Sin-ne, stumpfen sich alle Kräfte ab; vorzüglich schwachwird die Ernährung. Die Nerven werden dünnerund schwinden immer mehr, eben so alle anderenfesten Theile; das Weiche erhärtet, die Pulsadernund viele Knorpel verknöchern, und alle Bande,