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1 (1821)
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die den Organismus erhalten, werden lockerer.Der Muth sinkt, kleinliche Sorgen beherrschen dasschwache Gemüth, und der Greis beschliefst oft dasLeben so kindisch, wie er es begann, ja selbstKrankheiten des kindlichon Alters kehren zurück.

Sonst hat jedes Alter seine eigenen Freudenund Vorzüge: glücklich wßr diels erkennt und dieGegenwart fest hält, nicht reuevoll rückwärts, nichtmuthlos vorwärts schaut. Diefs ist die eigentlichePhilosophie des Lebens, die sehr leicht ist, wennnicht Krankheit den Sinn trübt.

Anm. 1. Die Alten hatten.zum Theil gewisse Stufenjnbre,anni climacterici, (7, 14, 21 und so weiter, vorzüglich 49 UId63), welche sie besonders wichtig und voll Einflufs auf dieGesundheit hielten, wie man in so vielen Dingen mit den Zah-len gespielt hat, und noch spielt. Die Erfahrung hat nichts da-von bestätigt.

Anm. 2- Dem Arzt ist die Betrachtung der Veränderun-gen, welche vom Alter abhangen, sehr wichtig, well so vielePerioden soviel eigenthiimliclies in Krankheiten darbieten.

A. Joseph Testa Bemerkungen über die periodischenVeränderungen und Erscheinungen im kranken und gesundenZustande des menschl. Körpers. A. d. lat. Lpz. 1790- 8-

P. F. Hopfengärtner Einige Bemerkungen über diemenschlichen Entwicklungen und die mit denselben in Verbin-dung stehenden Krankheiten. Stutg, 1792. 8-

Adph. Henke Ueber die Entwicklungen und Entwicklungs-krankheiten des menschl. Organismus. Nürnb. 1814- 8-

Const. Anast. Pliilites De decremento altera hominumaetatis periodo seu de Marasmo senili in specie. Hai. 180S- 8.

Phil. Dan. Benj. Seifert Diss. de annis climaetericis.Jen. 1792. 4- U