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1 (1821)
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und diese eigentlnimlichen Organe beherrschen denganzen Körper, oder werden wenigstens überall inMideidenscliaft gezogen.

Weiber, deren Sexualsystem nicht gehörig ent-wickelt ist, nähern sich in der Bildung dem Mann,ohne dessen Kraft zu erreichen, so wie Kastratenund hinsichtlich der Zeugungstheile misgebildeteMänner vieles in der Form vom Weibe haben, ohnedessen Pieize zu erlangen.

Anm. 1. Der Arzt hat sich sehr zu hüten, dafs er sich nichtin seinen Beobachtungen vom Weibe täuschen lasse. Merktdasselbe nur im geringsten, was er sucht, kann es diefs nurahnen, und es erräth sehr schlau, so ist seine Sache verloren.Wigand in Hamburg liefs sich lange von einem jungen Mäd-chen, das noch fast ein Kind war, täuschen, indem es die ihmvorgelegten Metalle errieth, und eigentlich harmlos mit ihmspielte, bis Pfaff die Täuschung entdeckte. Ich weifs den Fall,dafs ein Mädchen hei Versuchen mit Pendelschwingungen denAugen des Physikers absah, was er suchte, und richtig in sei-nem Sinn das Pendel schwingen liefs. Ich habe Täuschungenheim Magnetisiren, bei Krämpfen, im Veirstanz beigewohnt,und den Betrug in der vielfachsten Gestalt gesehen. Seihstin der Krankheit will das Weih bemerkt und interessant seyn,und das führt zu allem Möglichen. Es ist auch daher begreif-lich, wie sonst verständige Männer die wunderbarsten Geschich-ten von magnetisirten Weihern ganz treuherzig erzählen, dennsie ahnen nicht, wie ihre Leichtgläubigkeit gemisbraucht ward.Mulieri et ne morluae rpiidem credcndum est, sagte St oll inseiner ratio medendi, und in- allem was Nervenkrankheit,Magnetismus u. s, w. liehst, hat er völlig Recht.

Anm. 2. Wenn von einem gröfseren Gehirn des Weihesgesprochen wird, so kann diefs nie in Bezug auf das männlichegelten, das offenbar gröfser ist, höchstens, und auch nur kaum