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1 (1821)
Entstehung
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bald man dadurch etwas erklärt zu haben glaubt,oder bei der Vorstellung, als ob die Lebenskraftein Etwas sey, das zu dem Organismus hinzukommeund ihn belebe.

Anm. 1. Die Schriftsteller treten gewöhnlich zuerst sehrbescheiden auf, und sagen, dafs. sie mit dem Wart Lebenskraftnichts als das unbekannte Ursächliche des Lebens meinen, alleinbald verläfst sie diese Bescheidenheit, und sie thun, als ob dieSache dadurch ganz klar sey. Nun ist sie z. B. ein Etwas, dasdem Körper in einer gewissen Menge gegeben wird, und siesprechen von vermehrter und verminderter, von erhöhter undhinabgestimmter Lebenskraft u. s. w. und sie ist ihnen offenbarein Deus ex machina, der überall aushelfcn mufs. Eben somachte es Brown mit der Incitabilität,

Anm. 2, Diese Lebenskraft der Neueren ist das Zsdes Hippokrates, worüber noch jetzt die Schrift von Abr.Kaau Boerhaave Impetum faciens Hippocrati per corpus con-sentiens (L. B. 1745* SO gelesen zu werden verdient. Der Ar-chaetis des Paracelsus, welcher gewöhnlich für Dasselbe ge-nommen 1 wird, ist eigentlich eine allgemein verbreitete Natur-kraft; Paracelsus unterscheidet auch daher den besser hieherpassenden Arehaeus Microcosmi, spricht auch von einer Archaei-tas z. B. stomachi. Helmont dagegen (im Ortus Medicinaean vielen Orten) redet grade zu von dem Arehaeus, wie jetztvon der Lebenskraft geredet wird«

§, 225 ,

Statt einer mehrere Lebenskräfte anzuneh-men, verbessert die Sache nicht, ja macht sie nochum vieles dunkler und verworrener, sobald diesel-ben als für sich unabhängig und coordinirt angese-hen werden. Denn, wenn eine Einheit daraus her-vorgehen soll, wie sie doch unläugbar im Organis-mus statt findet, -wer bewirkt sie 1 ? Etwa die über