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organischer Materie hervorgehe; allein ebendadurch, dafs diese schon vorausgesetzt werdennmfs, wird die Erklärung sehr beschränkt.
Anm. 1. Ich verweise übrigens auf Reifs §. 207- ge*nannten Aufsatz, und Hildebrandt’s Bemerkungen in dessenPhysiologie S. 46- u. f. Wenn von Vielen eine eigene organi-she Materie geläugnet wird, so lieifst das nur, dafs wir keinebesondere organische Grundstoffe kennen, oder anzunehmen be-rechtigt sind. Dagegen finden wir eigenthümliche Verbindun-gen derselben, welche wir nicht durch die Kunst hervorzubrin-gen vermögen, sondern die nur in Organismen gebildet wer-den, und durch diese vielfältig modificirt wird der Lebenskeimgegeben, und das Leben in allen seinen Formen fortgepflanzt.Vergl. §. 133- und 147.
Anm. 2- Zwar hat ein neuerer Schriftsteller J. B. Fray(Nouvelles experiences sur l’origine des substances organise'es etinorganisees. Berlin 1807- 8-) behauptet, es sey ihm gelungen,bei völliger Entfernung aller organischen Substanzen Infusions-tlriere im reinen Wasser entstehen zu sehen, allein Niemandwird ihm glauben, der je in diesem Felde Versuche angestellthat. Zwar beruft er sich auf B er th o Ile t’s ihm mündlich ge-gebenes Zeugnifs, allein dieser soll darüber ganz anders geur-theilt haben, wie sich auch erwarten liefs. Mehr über diesenGegenstand bei der Lehre von der Zeugung.
§. 224 .
Andere Physiologen abstrahiren lieber von derMischung, und nehmen eine eigene Lebenskraft(vis vitalis) an, welche das Leben in dem Organis-mus liervorrufe. Es scheint auch diese Annahmesehr zu billigen, wenn man durch jenes Wort nurdie unbekannte Ursache des Lebens in der Kürzebezeichnen will, allein sehr verwerflich ist sic, so-