Druckschrift 
1 (1821)
Entstehung
Seite
243
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Sauerstoff, Andere den Wärmestoff, Andere dieelectrische Materie, als den eigentlichen Lebensstofflungestellt. Wiederum haben Andere das Lebenaus der gegenseitigen Einwirkung oder dem Wechsel-kampf des Sauerstoffs, Kohlenstoffs, Stickstoffs undWasserstoffs erklären wollen. Allein diese Annah-men sind nicht blos willkührlich und unerwiesen,sondern sie sind falsch. Alle jene Stoffe, wie nochviele andere, die im dritten Buch aufgeführt wor-den, sind dem Leben unentbehrlich, allein aus ih-nen für sich werden wir nie etwas Lebendes her-vorgehen sehen, und wir finden sie auch in dentodten Ueberresten der Organismen, so wie in denunorganischen Körpern. Die Wärme mag sie durch-dringen, in welchem Grade man will, die Electri-cität mag auf sie einwirken, so schwach und' sostark, als sie soll: das Alles giebt ihnen kein

Leben.

Aura. Ich halte es für überflüssig, die einzelnen Hypothe-sen darüber hier naher durchzugehen und begnüge mich nurJ. B. T. Baumes Versuch eines chemischen Systems der Kennt-nisse von den Bestandtheilen des menschlichen Körpers (A. d,Franz. Berlin 1802- 80 zu nennen, worin er eine chemischePhysiologie und Pathologie liefert, Und alle Krankheiten inOxygenesen, Calolinesen, Hydrogenesen, Azotenesen und Plios-pllorenesen eiutheilt. Dafs im Einzelnen in dergleichen Syste-men hier und da etwas Wahres liegt, macht sie nicht minderverwerflich, da das Ganze Unhaltbar ist, und das Ganze beur-teilt werden mufs. Es schrecken uns noch die Spuren derälteren chemischen Systeme, Vor denen die neueren, was ihrenWerth für die Physiologie, Pathologie und Therapie betrifft,nichts voraus haben, da bei beiden das Leben in den Hinter-

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