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1 (1821)
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ward; bei Haller hingegen, so wie jetzt fast bei allen Physio-logen, die Muskelkraft bezeichnet: während das Wort Incita-bilitas besonders seit John Brown nur die allgemeine Er-regbarkeit des Organismus andsutet.

J. Brunonis Elements Medieinae. Recus. Hildburgli.1794- S.

Anm. 2- Alle unsere Ausdrücke dieser Art (Sensibilitas,Contractilitas u. s. w.) haben das Fehlerhafte, dafs sie derWortbildung nach mehr eine Fähigkeit verändert zu werden,oder etwas Passives bezeichnen, statt dafs sie eigentlich nebender Fähigkeit auch die tl^ätige Kraft angeben sollten.

§. 214.

In dem Augenblick, wo der Organismus be-ginnt, ist er in Erregung, und zwar in allen seinenTheilen, und so lange er existirt, findet dieselbeüberall statt.

Anm. Dieser Satz ist öfters fälschlich so ausgedrückt, alsoh die Reize die Erregung vorzugsweise (nämlich mit Zurück-setzung der Erregbarkeit) bewirkten, ja wohl gar so, als ob dasLeben ein durch die Reize erzwungener-Zustand sey. Alleinso gut wie es ohne Reize keine Erregung gehen kann, giebt esauch keine Treize für uns ohne Erregbarkeit.

§. 215.

Die Reize sind theils innere, d. h. von demeigenen Organismus selbst ausgehende, theils äus-sere, oder in der uns umgebenden (organischenund nicht organischen) Natur begründet.

Anm. Gewissermaafsen könnte man sagen, dafs alle Reizeäufsere wären, insofern nämlich jede Einwirkung irgend einesTheils unsers Organismus auf jeden andern Theil desselben sichfür diesen als etwas üufscrcs denken läfst: allein da der Orga-nismus mit allen seinen Theilen ein zusammenhängendes Ganze