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1 (1821)
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dann würden sie feindlich auf den Organismus einwirken undentweder entfernt werden müssen oder zerstören.

Anm. 3. Nur die Auswu rfss to ffe (exerementitia) unddie Concremente sind todt und dem Körper fremd, sie wer-den auch daher fortgeschafft, oder wirken nachtheilig ein; dochkönnen die Concremente zum Theil eingehüllt und 60 gleichandern fremden Körpern lange ertragen werden.

Anm. 4* Da alle Tlieile leben, so kann auch von demSitz des Lebens in einem Theil eines Organismus gar nichtdie Rede seyn. Es sind gewisse Organe, vorzüglich bei zusam-mengesetzten Organismen von gröfserem Einflufs, und als Cen-tralorgane zu betrachten, auch die Hemmung ihrer Wirkungdaher sehr na,chtheilig, ja tödtlicli, und die Untersuchungenüber diesen Einflufs auch deswegen sehr verdienstlich, wie wirin der specieken Physiologie näher auseinander setzen werden:allein darin liegt nichts, das uns glauben machen könnte, dasLeben haue einen gewissen Sitz in irgend einem Theil. Beider grofsen Verschiedenheit der Organismen, bei dem Mangelvon Centralorganen in vielerlei Thieren wie in den Pflanzen,müfste auch jener Sitz sehr verschieden angenommen, ja beivielen ganz wegfallen.

§ 213 .

Das Gemeinschaftliche aller Theile aller Orga-nismen ist die Erregbarkeit (incitabilitas) oderEigenschaft (das Vermögen) durch Reize (stimuli,incitamenta) sich zu Lebensäufserungen (Erregun-gen oder Gegenwirkungen, Reactionen, Incitatio-nen) bestimmen zu lassen oder erregt (incitirt) zuwerden,

Anm. 1. Das Wort Incitabilitas ist minder zweideutig alsdas in so vielerlei Sinn gebrauchte Irritabilitas, welches baldganz allgemein und als mit jenem Synonym genommen ist; vonGaubius für die krankhaft erhöhte Erregbarkeit gebraucht