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1 (1821)
Entstehung
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Last des Körpers mehr; wird ein Theil des Kör-pers geöffnet, so dafs sein Inneres der Luft blosliegt, so entwickelt sich darin die Fäulnifs um soschneller oder vorzugsweise.

Anm. Ich fühle mich sehr in Verlegenheit, wenn ich die:Versuche über das Leben und seine Grundkräfte von C. Aug.Wein hold. Magdeb. 1817- S- hier erwähnen mufs. Abgese-hen davon, dafs sich bei ihm die Theile eines zerschnittenenFoetus anziehen, welches gradezu einer Täuschung zuzuschrei-ben ist, so mufs ich cs für falsch erklären, dafs ein Leichnam,dem man das Gehirn und Rückenmark nimmt, sich länger hältals ein änderet. Weit gefehlt, dafs vom Gehirn aus, wie W.behauptet, die Fäulnifs ausgeht und dasselbe zerstörend auf den.Körper wirkt, kann man nach acht, nach vierzehn Tagen nochdas Gehirn bis etwa auf die Consistenz unverändert finden,wenn man nicht vorher die Schedeldecke abgenommen hat.Wenn man freilich den Kopf öffnet, so kann hier leicht Fäul-nifs eititretcn; und umgekehrt, wenn man den Stamm von allenEingeweiden befreit hat, so kann er sich leichter halten.Allein jene septische Kraft des Gehirns und Rückenmarksoder des Nervensystems beweiset sich dadurch nirgends; diaNerven trocknen ja auch ein, während die Muskeln faulen,und das Gehirn und Rückenmark halten sich unter den wei-chen Tbeilen vorzugsweise sehr lange, und lassen sich auchleichter durch Weingeist austrocknen, als viele andereOrgane.

§. 206 .

Es giebt eine Menge Dinge, welche verhin-dern, dafs die Leichname in Fäulnifs übergehen,doch scheinen sie mehr oder weniger darin über-einzukommen, dafs sie den thierischen Körperndie Feuchtigkeit entziehen, oder dieselbe binden.Diefs letztere z. B. geschieht in der Kälte, wo-durch