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1 (1821)
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durch die Leichname sich Jahrtausende haltenkönnen, wie wir an den Thieren der ehemaligenSchöpfung sehen, welche unter dem Eise verbor-gen gelegen haben, bis sie durch Stürme und Eis-gänge aus der Tiefe hervorgebracht werden, undsich unsern erstaunten Blicken noch mit den wei-chen Theilen versehen zeigen. Jenes geschiehtdurch das Eintrocknen, namentlich bei starker,trockner Hitze, z. B. in den arabischen Wüsten,wo die Menschen- und Thierleichen schnell zu Mu-mien ausgedörret werden. Ein starker Luftzug odereine sehr trockne Luft, kann auch bei geringererWärme etwas ähnliches, nur nicht so schnell be-wirken, wie man ja viele Orte hat, wo sichdie Leichen sehr gut halten, z. B. im sogenantenBleikeller in Bremen. Auf das Eintrocknen mufsman wohl vorzüglich bei den Bereitungen der Mu-mien, bei dem Räuchern mit Holzessig u. s. w.rechnen. Der Weingeist entzieht den Theilen dasWasser, so dafs sie nachher leicht trocken aufbe-wahrt werden können, auch der Arsenik und Subli-mat trocknen aus, doch minder gut.

Anm. Vor allen verdient liier genannt zu werden: Lehreder Aufbewalarung und Erhaltung aller Körper von J. C. Leucbs-Niirnb. 1820- 8-

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