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1 (1821)
Entstehung
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grau, grün, grünschwarz, die Oberhaut erhebt sichin zerplatzende Blasen, stinkende Flüssigkeiten ent-leeren sich aus den natürlichen OefFnungeiiy derNase, dem Mund u. s'. w. Der aufgedunsene Bauchplatzt, und ein scheufslicher Geruch verbreitet sichumher. Schnell zerlliefst alles und selbst die har-ten Tlieile des Körpers fangen an zerstört zu wer-den,, so dafs die Luft, die Insecten und ihre Lar-ven sehr bald den gröbsten Theil des Ueberrestesverzehren.

Anm. Wie rasch die Fäulnifs fortschreitet, davon hatman gewöhnlich ih den nördlichen Gegenden kaum einen Be- ,griff. Kaum ist z. B. ein Fisch im südlichen Europa gestorben,so ist auch-aller Farbenglanz desselben entschwunden; -er siehttrübe, schmutzig aus, die Augen sind eingefallen, es entstehtein iibl.er Geruch, und in der Nacht, vielleicht zwölf, sechszehnStunden nach.seinem Tode, sieht man ihn schon phospho-resciren.

Diese schnelle Fäulnifs ist gewifs für heifse Gegenden eingröfses Glück, da die zu fürchtenden Nachtheile derselben da-durch schnell weggenommen werden, wenn sie gleich den Na-turforscher sehr beschränkt, da die Körper so sehr bald ihrAnsehen verlieren,

Hinsichtlich des Phosphorescirens bemerke ich, dafs ich esin Neapel sehr oft an Seefischen, besonders an Scomber-Arten,allein aiieh an Krebsen und Krabben beobachtet llahe. Es bil-deten sich-geWöhnlich-feine leuchtende Ränder an den Flossen,wo -sie mit dem Körper Zusammenhängen, und den Kiemen-deckeln, Es War ganz dasselbe Licht, wie bei den Leuchtkä-fern, nur dafs .es hier dem Anfang der Fäulnifs zuzuschreibenwar. Man hat auch zuweilen das nämliche Phosphpresdiren amFleisch von Säugthieren in wärmeren Gegenden bemerkt, undich zweifle nicht, dafs man dässelbe unter günstigen Urnstän-