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1 (1821)
Entstehung
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wird, so dafs dadurch viele Verschiedenheiten ent-springen.

An in. Die Schriftsteller, welche über die Fäulnifs ge-schrieben haben, wurden gröfstentheils von besondern Zweckengeleitet, z. li. um auszumitteln , ob im lebenden Körper schondie Fäulnifs statt finden, oder sich wenigstens eine Annäherungdazu finden könne (worüber im nächsten Buch), oder wodurchmau die Faulnifs abwenden möge u. s. w. Vorzüglich vermifstman die genaue Betrachtung der ganzen Leichname von Men-schen und Thieren,

Abr. van Stipriaan Luiscius Abhandlung zur Beant-wortung der Frage, welches sind die Ursachen der Fäulnifs invegetabilischen und thierischen Substanzen, und welches sinddie Erscheinungen und Wirkungen, die durch sie in ihnen er-zeugt werden. A. d. Holl. Marburg 1800. 8-

Ueber die Fäulnifs lebender und todter thierischer Körper,über Faulkrankheiteil und laulnifswidrige Mittel. Hildburgh.1795. 8- (Wird Aug. Fr. Hecker zugeschrieben.)

Adam Seybert Abhandlung über die. Fäulnifs des Blutsim lebenden thierischen Körper. A. d. Engl. N. Aull. Berl. u.Lpz. 1S16- 8-

Essai pour servir ä lhistoire de la putrefaction. Paris 1766-8-48 und 578* S. blos Versuche mit fäulnifswidrigenMitteln.

§ 203 -

Wenn gesund gewesene Menschen den Toddes hohen Alters sterben, so gehalten ihre Lerchenunter günstigen iiufseren Umständen sehr langedas Ansehen von Schlafenden, die Warme erlischtsehr langsam, und die Fäulnifs tritt spät ein undschreitet nur allmälig fort. Auch die Leichen vonMenschen, welche an allgemeiner Auszehrung, anBlutverlust und dergl., durch langsame Erschöpfung