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1 (1821)
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uns Muskeln hn Tode srcif bleiben, was ist es anders als einErregen der Zusainiuenziehuiig der Faser dureh chemische Ein-wirkung; wie könnte das Leben da 'lagelang Zurückbleiben?Nvs ton widerstreitet sich aucli selbst, indem er (p. 4190 sagt,dafs weder eine Lähmung (Paralysis), noch die Zerstörung desRückenmarks im Stande wären, die Entwicklung der Steifheit, inihrer vollen Kraft zu verhindern. Das schliefst wohl des Lebensehr bestimmt aus. Ich finde -daher auch keine Schwierigkeitin der Erklärung des einmal von ihm beobachteten Falls (p. 3S70wo die untern Gliedmafsen früher weich wurden, als die obern.Wäre liier keine chemische, bei den Säugfhieren und Vögelnz. B. von der Kälte abhängige Erscheinung, warum bei ihnendie Erstarrung so schnell, da er doch wohl mit Leichen vongesunden Tliieren experhneutirt hat. Bei uns, die wir so ver-schieden leben, wirkt die Kälte nicht so leicht ein.

Sehr richtig urLlieilt gewifs Nysten, wenn er die Beob-achtung Hallers (El. Phys. VIII. P. 2- p- 124-) welcher beider Leiche seines Sohnes keine Steifheit gefunden haben wollte,verdächtig macht. Der Vater ist in solchen Fällen wohl kein1 zuverlässiger Beobachter.

Anm. 2- Es -verlohnt sich gewifs der Mühe, die Erstei-fung (für welches mir iiölhig scheinende Wort ich um Nach-sicht bitte) näher zu erforschen, besonders da wir an ihr, ver-bunden mit dem Aufhören der Gegenwirkung gegen GalvanischeReizung, ein sehr sicheres Kennzeichen des Todes haben. DieErstarrung des Lebenden von Kälte, wird, wie N. bemerkt,Niemand- damit verwechseln, der die Umstände beachtet.

§. 202 .

Der Eintritt und die Stärke der faulen Gäh-rung oder Fäulnifs im menschlichen'Leichnamrichtet sich sowohl nach dem Zustande des Kör-pers, welcher dem Tode voranging, als nach denäufseren Umständen, welchen die Leiche ausgesetzt