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(truncus) und am Halse an, ergreift dann die obernund endlich die untern Gliedmafsen, so dafs diesesich noch weich zeigen, während jene steif sind.Auf dieselbe Weise nimmt auch die Steifheit abund hört sie auf, zuerst am Stamm und am Halse,dann in den obern, endlich in den untern Glied-mafsen, und diese bleiben oft viele Stunden steif,nachdem die andern Theile schon wieder völligweich geworden sind.
Anm. 1. Nysten’s Beobachtungen (Recherches p. 3S4 —420-) kann i,ch darin bestätigen, dafs der Sitz der Steifheit inden Muskeln liegt, denn schneidet man diejenigen Muskelndurch, von welchen eine solche Zusammenziehung im Lebenabliängen würde, so sieht man sie sogleich aufgehoben. Ichkann aber Nysten nicht beistimmen, wenn er hier noch einenUeberrest der Muskelkraft annimmt, denn man sieht durchausnicht ein, wie die Muskelkraft in starken Muskeln später erwa-chen, oder wie sie in diesem bestimmten Verlauf vom Stammaus sich erneuen sollte; nehme ich es hingegen als Folge eineschemischen Processes, der vom Aufhären des Nerventeinflussesan (vielleicht dadurch) sich entwickelt, so ist nichts streitigesdarin. Diefs scheint mir auch folgender Versuch zu beweisen:ich fand an einer Leiche den Hals steif und schief links gezo-gen, und schnitt den Musculus sternocleidomastoideus der Seitedurch, sogleich war der Hals beweglich, allein die beiden En-den des Muskels waren durch und durch für eine Zeit härterwie gewöhnlich, das wären sie im Leben nicht geblieben, son-dern gelähmt und erschlafft geworden, also möchte ich es auchnicht vom Ueberrest einer lebenden Kraft ableiten. Ich seheauch daher nicht ein, warum Nysten (p. 412.) die sogenannteroideur eonvulsive, oder die Steifheit, welche den dem Todevorangegangenen Krämpfen so häufig folgt, von der andernSteifheit trennen will. Wenn nach einem Trismus oder Teta-