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durch veränderliche Dauer dieser Gährungsperioden kann ichnicht näher angeben, doch werde ich aufmerksam darauf seyn,und auch Andere hoffentlich werden darauf sehen, da die Sachegewifs der Untersuchung werth ist.
§• 201 .
Die immer nach dem Tode stattfindende, undder Fäufnifs vorangehende Erscheinung der Erstei-fung (Rigor) wird selten bei dem Menschen, häu-figer bei den Thieren übersehen. Nach Nysten’svortrefflichen Untersuchungen darüber findet dasSteifwerden bei allen Wirbelthieren und unter denwirbellosen bei denjenigen statt, welche ein deutli-ches Muskelsystem haben, denn die Muskeln sindes eigentlich, welche die Steifheit bewirken. DieStärke und Dauer derselben bei dem Menschen ste-hen in gradem Verhältnis mit dem kräftigen Zu-stande der Muskeln. Je mehr diese erschöpft sind,wie z. B. nach chronischen Krankheiten, destoschneller tritt die Ersteifung ein; um so später hin-gegen, als die Muskeln (z. B. nach hitzigen Krank-heiten, gewaltsamen Todesarten) bei dem Todeselbst voll Kraft waren. Diese später eintretendeSteifheit ist zugleich stärker und dauert länger; dieschnell entstehende hört bald auf. Bei den Säug-thieren und Vögeln tritt sie in dem Augenblick ein,wo die thierische Wärme zu erlöschen scheint, undwo die künstlichen Reizmittel keine oder nur nocheine fast unmerkliche Einwirkung auf die Muskel-zusammenziehungen haben.
Sie fängt bei dem Menschen, stets am Stamm