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Ich habe durch Lich tenstein's Güte Gelegenheit gehabtein Exemplar des Gymnotus von derselben Gröfse, als das Hun-tersche, zu untersuchen und werde davon, so wie von dem öf-ters von mir zergliederten Zitterrochen in den Schriften unsererAkademie eine Reihe genauer Abbildungen geben. Luca Frioli,ein geschickter Arzt in Rimini, zeigte mir daselbst 1817 seineMethode, die electrischen Organe des Zitterrochen schnell zu er-härten , wobei die Säulen blos aus den Querplatten gebildetschienen, also ohne Seitenwände, wegen derer sie Röhren ge-nannt werden. So schön habe ich die Platten durch den Wein-geist nie darstellen können, er behielt sich aber vor, seine Me-thode selbst bekannt zu machen. Girardi macerirte die Säu-len in rothem Wein.
Anm. 2- Vom Silurus electricus (Malapterurus La-cdp^de) haben wir nur höchst ungenügende Nachrichten, dochwerden die jetzt in Aegypten befindliehen Reisenden unsererAkademie, D. Ehrenbei-g und D. Hemprich, gewifs mitihrem gewohnten Eifer dafür sorgen, diesen interessanten Ge-genstand aufauhellen.
Adanson beobachtete ihn zuerst imSenegal Flufs, und be-schrieb diesen poisson trembleur (p. 134-) nur sehr obenhin.Forsklhl (Descriptiones animalium, quae itinere orientaliohservavit. Havn. 1775. 4- p- 15. n. 14 ) fand ihn im Nil,und verwechselte ihn (auf der Reise, ohne Hülfsmittel) mitdem Zitterrochen. Broussenet (Memoire sur le trembleur,espece peu connue de poisson electrique. Mem. de l’Ac. des sc.de Paris pour 1782- p- 692 — 98- Tab. 17.) beschrieb ihn alseinen Wels äufserlich, und fügt Folgendes über das electrischeOrgan hinzu: Forskähl dit, que ses effets electriques n’e'-toient sensibles que vers la queue; la peau qui recouvre cettepartie nous a paru beaucoup plus epaisse que celle du reste ducorps et nous y avons bien distingue un tissu particulier, blan-chätre et fibreux, qus nous avons pris pour les batteries dupoissom