Druckschrift 
1 (1821)
Entstehung
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gröfstentheils sechseckig, und nur hin und wiederfünf- und viereckig. Zu diesen Organen gehen aufjeder Seite drei starke sich gleich spaltende Ner-ven, und zwar so, dafs sie horizontal zu diesenRöhren eindringen, und sie so umflechten, dafs jedePlatte ihre Nerven wie ihre Gefäfse zu erhaltenscheint. An mehreren Prismen lassen sich auchVerbindungen der Nerven unter einander nachwei-sen. Alle drei Hauptäste geben, ehe sie zu demelectrischen Organ gehen, Zweige zu den Kiemen,dennoch aber ist der erste derselben bestimmt zumfünften (Par quintum s. divisum), der zweite unddritte zum zehnten Nervenpaar (par vagum) zurechnen, wie auch Cu vier (Lecons T. V. p. 268.)gethan hat, nur dafs er drei Aeste vom Vagus an,clas Organ gehen läfst, ohne auf die frühere Ver-bindung derselben zu sehen.

Wenn die electrischen Organe des Zitterro-chen unwiderspreclilich Batterieen von VoltaischenSäulen darstellen, so bilden hingegen die des Zit-teraals (Gymnotus electricus) einen sehr zusam-mengesetzten Trogapparat. Auf jeder Seite liegtein oberes gröfseres, und ein unteres kleines Or-gan. Jenes fängt gleich hinter dem Kopf unter dengrofsen Rückenmuskeln an, wo es stumpfrund ist,und läuft gegen das Ende des Schwanzes spitz aus;nach dem Rückgrath hin ist es grade oder etwasausgehölt, nach aufsen convex; nach oben in einenscharfen Rand auslaufend, nach unten ist es eben-falls verschmächiigt, in der Mitte am stärksten. Es