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1 (1821)
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schwitzen anfängt, da jede Verdunstung abkiildt. Sofand diefs Blagden bei der grofsen Hitze in dengedachten Versuchen, so fanden es Martin (§. 179-)»Alexander (Anm. 1.) und die tägliche Erfahrungbestätigt es. Currie (a. a. O. 1. B. S. 215.) er-klärt auch durch den schmierigen Schweifs der Ne-ger, welcher weniger leicht zerstreut wird und dochdie Haut feucht erhält, warum sie leichter als dieEuropäer die grofse Hitze ertragen. Die feuchteNase der Hunde ist stets kalt anzufühlen.

Die Wirkung der kalten Begiefsungen u. s. w.in Krankheiten bei grofser trockner Hitze kann auchin der Hauptsache nicht anders gedacht werden.Wenn augenblicklich auch die äufsere Wärme da-durch auf zehn und mehr Grade vermindert wird,so tritt doch bald eine solche Wärme wieder ein,wobei Schweifs entstehen kann, besonders bei derdarauf zweckenden Behandlung.

Setzen sich Menschen einer grofseren Kälteauf längere Zeit aus, so wird die Wärme der Hautdadurch vermindert, die innere aber durch die Gon-gestion des Bluts vermehrt. Indem nun zugleich dieAusdünstung vermindert ist, also weniger Wärmeentzogen wird, kann dieser Zustand lange ertragenwerden, besonders wenn Bewegurfg den zu grofsenAndrang des Bluts nach innen mindert, wodurchsonst eine andere Gefahr entstände. Vergl. §. 188 -über die vermehrte Wärme im kalten Fieber.

Bei den Thieren sehen wir eine Menge Hülfs-mittel, die der feindlichen Wirkung der Kälte ent-