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Man erträgt auch mit Leichtigkeit eine höherekünstliche Wärme als die der eigenen Temperatur.In den Badstuben (Stufe) am See Avignano beiNeapel war, wie ich sie im Julius besuchte, diestärkste Hitze 35°, und die machte mir keine Be-schwerde. In den von mehreren englischen Natur-forschern über diesen Gegenstand angestellten Versu-chen ertrug Blagden eine Temperatur von lOP/a 0 R-oder 260° F. sieben Minuten lang, und ein Hundeine etwas geringere von 220 bis 236 F. oder 80bis fft) 6 / 9 R. eine halbe Stunde. Eine noch gröfseresah Till et von einem Mädchen in einem Backofenertragen, und in neueren Zeiten haben sich Unver-brennliche überall mit solchen Versuchen für Geldsehen lassen, allein dabei wird die Luft erneuet,oder sie stellen sich mit dem Gesicht gegen klei-nere Oeffnungen, wo sie frische Luft athmen, sodafs dadurch die Sache erträglich wird, und dieAufwärter in den Dampfbädern, die Arbeiter inden Glashütten u. s. w. leisten eben so viel.
Die eigene Wärme wird gewöhnlich hierbeium einige Grade erhöht, sobald man sich der gros-sen Hitze lange aussetzt. So fand z. B. Frid. Gre-gorius (Diss. de sudationibus Rossicis. Berol.1819* 4.) bei den Versuchen die er mit sich undeinigen jungen Freunden in den hiesigen Dampfbä-dern bei einer Hitze von 40 bis 50° R. anstellte,dafs ihre Wärme um 2 1 / 2 bis 3V a ° zunahm.
Eine Erleichterung und wirkliche Verminderungder Hitze aber findet statt, so wie der Körper zui. . ' N
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