lebenden Stockfisches brachte, zeigte, wie man esnach einer halben Stunde herauszog, 5y s °, währendein anderes Thermometer an der freien Luft über11° angab. Ein anderes Mal fiel das Thermometerin dem Magen eines lebenden Stockfisches bis un-ter 2°, während ein anderes in die See getauchtzwischen 4 und 5° anzeigte. Diese Beobachtungenscheinen seltsam, weil sie isolirt stehen j sie werdensich aber gewifs dereinst ungezwungen mit den übri-gen vereinigen lassen.
.§. 183.
Bei den Amphibien ist ebenfalls gewöhnlichnur ein geringer Unterschied der eigenen von deräufseren Temperatur, allein er ist sehr bestimmtda. De la Roche (1. c. p. 292.) fand sogar durchseine Versuche, dafs die Kraft der kaltblütigenThiere (Frösche) sich bei einer äufseren grofsen undfeuchten Wärme in einer niedrigeren zu erhalten,gröfser zeigt, als bei den warmblütigen Thieren.Ein Kaninchen, dessen natürliche Wärme 31 1 j° be-trug, blieb eine Stunde und vierzig Minuten in ei-ner feuchten Wärme von 36°, worauf die seinigeauf 34 l /2° stieg. Ein Frosch dagegen eine Stundean dem nämlichen Ort aufbewahrt, zeigte 21 1 / 4 ,und hatte diese noch, wie er eine halbe Stunde län-ger da gewesen war. Die Wärme eines andernFrosches in einer Hitze von 37V 2 0 blieb auf 27y 2 °.
Hunter (a. a. O. S. 102.) brachte das Ther-mometer, welches in der Luft auf 5 7 / 9 ° stand, inden Magen eines Frosches, wo es auf 7 5 / 9 stieg;i. M