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1 (1821)
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daher sie ihnen auch von einigen Naturforschernz. B. Nau und Treviranus gänzlich abgesprochenwird. Die Beobachtungen von Hunter, Schupf,Solo me und Herrn bstädt hingegen scheinen sieaufser Zweifel zu setzen, falls nicht schon die täg-liche Erfahrung dazu hinreicht. Wenn auch imWinter die Baumstämme und Wurzeln einen gerin-gen, selbst zuweilen gar keinen Unterschied vonder äufseren Temperatur zeigen, so sehen wir diefsja auch bei vielen erstarrenden Thieren, deren ei-genthiimliche Wärme wir nicht läugnen werden,wenn wir sie auch nicht während ihrer Asphyxiebemerken. Dagegen finden wir deutlich ein ver- *schiedenes Verhalten der Pflanzen gegen die äufsereTemperatur, je nachdem sie kräftig oder zart undschwächlich, besonders aber je nachdem sie lebendoder todt sind, und was der Frost getödtet hat, lebtnicht wieder auf.

Einige Pflanzen entwickeln auch während ihrerBliithe eine beträchtliche Wärme, wie Lamarckzuerst am Arum italicum beobachtete, und worüberHubert auf der Insel Bourbon eine grofse Reiheder interessantesten Versuche bei Arum cordifoliumanstellte, dessen Bliithenkolben (Spadices) bei einerTemperatur von 21° R. eine Hitze von 45° R. unddarüber entwickelten; so wie auch Bory de St.Vincent eine wenn gleich geringere Wärme eben-daselbst bei Arum esculentum bemerkte.

Anm. 1. Nau in: Schriften der Wetter. Gesellscli. I. 1.

S. 27 36- Treviranus Biologie Th. 5- S. 4- J. Hun-