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gehorchten. Allein diese Gesetze sind doppelter Art: einige
sind ganz allgemein, und ihnen sind alle Naturkörper unter-worfen; andere sind besondere, und deren giebt es eigene für»ine jede Reihe von Geschöpfen.
§• 177 .
Die allgemeinen chemischen Processe lassengewisse Erscheinungen so stark und characteristischin den Körpern hervortreten, dafs man sehr leichtbewogen wird, ihnen eigenthümliche Stoffe unter-zulegen, statt sie als Folgen des allgemeinen Che-mismus zu betrachten. So hat man unsern Bestand-theilen eine eigene Klasse t r on Imponderabilienoder unwägbaren Stoffen beigesellt, namentlich denWärmestoff (Thermogenium, Caloricum), denLichtstoff (Photogenium), die electrischeMaterie (Electrogenium).
Anm. Der Stroit, ob diofs eigene Stoffe sind oder nicht,gehört in die Physik. Für unsern Zweck-kann jede dieser An-sichten genügen, und es mufs dem Lehrer der Physiologie über-lassen bleiben, die ihm vorzüglicher scheinende zu wählen.Mir hat es etwas widerstrebendes, eine besondere Wärmema-terie u. s. w. anzunehmen; noch viel weniger aber möchte icheinen eigenen Riechstoff, einen eigenen Schallstoff auf-stellen , wovon in der speciellen Physiologie ausführlicher dieRede seyn wird.
§. 178 .
Eine eigenthümliche Wärme scheint allenorganischen Körpern ohne Ausnahme eigen zu seyn;doch zeigt sie bei den Pflanzen eine viel gröfsereWandelbarkeit, und zugleich eine viel stärkere Ab-hängigkeit von der Temperatur der Atmosphäre,