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1 (1821)
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die der Neger, mit der Zeit in anatomischen Museen(z. B. indem unserigen, indem von Osiander inGüttingen) im Weingeist roth und endlich weilswerden. Die verschiedene Farbe der Haare undder Hornsubstanz hängt von dem Mehr oder We-niger derselben Substanz ab, wie die noch viel ver-schiedneren Farben der Iris von dem Mehr oderWeniger desselben Pigments abhängen.

Anm. Mancherlei Metalloxyde und andere Färbestoffe wir-ken auf die hornartigen Theile leicht ein. Man kennt denalten Gebrauch im Morgenlande, die Nägel mit der Alcanna(Lawsonia inermis) zu färben, und ich habe selbst bei ägypti-schen Mumien noch die Nägel davon geröthet gesehen. DieHaare der Kupferschmiede werden griin. Bleioxyde färben sieschwarz, Wie vielerlei Farben (Bixa Orellana, Carthamustinctorius u. s. w.) werden zur Färbung der Oberhaut in allenWelttheilen angewandt! Doch ist diefs Alles bei Lebenden nurvorübergehend, da die hornartigen Theile immer neuerzeugtwerden, und daher neue Schminke fordern. Soll die Farbebleibend werden , so mufs sie wie bei dem Tättowiren in dieLederhaut eindringen.

§. 170.

Die Knorpel werden beim Kochen mit Zu-rückbleiben einiger (Gefiifs-) Fasern in Gallerteaufgelöset, und um so leichter, als das Thier, wo-von sie genommen werden, jünger ist. Die Er-scheinung, dafs Knorpel von jüngeren Subjectenbei der Maceration sich äu [seitlich röthen, und wennman in ihre Substanz einschneidet, auch die Schnitt-fläche im Wasser roth wird, leitet Berzelius vonwnein in ihnen enthaltenen Eisenoxyd her. Es ist