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ses Werkes (§. 112—117.), da die Chemiker grofstentheils vonden verschiedenen Hauten nicht die richtigsten Ansichten haben,und bei den schwankenden Angaben der Anatomen, nicht habenkönnen.
§. 169.
Die hornartigen Theile (Oberhaut, Haare,Nägel) bestehen grofstentheils, nach John zu 90von 100, aus einem schleimartigen, verhärtetenEiweifsstoff und lassen sich nur im PapinianischenKessel auflösen. Aulser dem schleimartigen Stofffand Vauquelin in den schwarzen Haaren et-was weniges weifses krystallisirbares (dem Wallrathähnliches), und ein anderes grünlichschwarzes, wieBergpech dickes Oel, etwas phosphorsaure undauch kohlensaure Kalkerde, Manganoxyd, und oxy-dirtes oder schweflichtes Eisen, eine bedeutendeMenge Kieselerde und noch mehr Schwefel. Ro-the Haare enthielten statt des grünlichschwarzenein rotlies Oel und weniger Eisen und Braunstein.Weifse Haare hatten etwas phosphorsaure Talk-erde und weniger gefärbtes Oel, als die rothen undschwarzen Haare. Berzelius (Djurkemi 2. p.271.)leitet den Ursprung der Farbe des Haars ausEiweifsund Farbestoff des Bluts her, und findet es zwei-felhaft j ob das von Vauquelin gefundene Oelschon im Haar gewesen, oder nicht vielleicht durchdie Einwirkung des Alkohols entstanden sey. Dafswenigstens nicht eigenthümliche Oele die jedesma-lige Farbe bilden, läfst sich aus der bekannten Er-fahrung beweisen, dafs die schwarzen Haare, selbst