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§. 16S.
Der Zellstoff, so wie die aus ihm allein ge-bildeten serösen Häute, widersteht cler Einwirkungdes kalten Wassers sehr lange, und bläht sich inein schaumiges fadiges Wesen auf, das erst spätin Fäulnifs übergeht und zerfliefst. Beim Kochenschrumpft er zuerst ein und wird dichter, erweichtsich aber bald und löset sich endlich, doch sehrlangsam in Gallerte auf, so dafs er sich auch beidem gewöhnlichen Kochen des Fleiches überall aufdemselben erkennen läfst, und auch bei der Auflö-sung etwas Fadiges zurückbleibt. Im Weingeistwird er noch fester, und tritt mehr hervor, so dafs,wenn ein Präparat noch so gut gearbeitet ist, das*-selbe in jener Flüssigkeit leicht sein Ansehen ver-liert, und neu überarbeitet werden mufs. BeimTrocknen wird er eben so wenig gelb, als beimKochen.
So wie nicht zu übersehen ist, dafs wir nie denZellstoff rein für sich untersuchen können, sondernstets einsaugende, gewöhnlich auch noch andereGefäfse mit ihm zugleich vor uns haben; so istdiefs bei weitem noch mehr der Fall bei der Le-derhaut und bei den Schleimhäuten, in denen zu-gleich Nerven, Drüsen u. s. w. Vorkommen. Da-her faulen auch diese letzteren Häute um so leich-ter, als sie zusammengesetzter sind, im Ganzen zei-gen sie aber die oben angegebenen Merkmale desZellstoffs.
Anm. Ich beziehe mich hierbei auf das zweite Euch die-