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1 (1821)
Entstehung
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§. 167.

Die Analyse der festen Theile (bei denPflanzen, wie bei den Thieren) ist mit noch grüfse-i - en Schwierigkeiten verbunden als die der flüssigen,weil sie so sehr schwer, zum Theil gar nicht fürsich allein, sondern nur mit andern Stoffen ver-mischt, untersucht werden können; es ist daherauch sehr wenig, was mit Bestimmtheit darüber ge-sagt werden kann.

Anm. 1- Alle festen Theile des menschlichen Körpers ha-ben es mit dessen Flüssigkeiten gemein, dafs sie in der Gelb-sucht gelb gefärbt werden. Bei einem geringem Grade dersel-ben sieht man nur die wässerigen Fenchtigkeisen, die Krystal-Hnse und häutigen Theile, später auch die Sehnen, die Knor-pel und Knochen, selbst zuletzt die Marksubstanz des Gehirnsund die Nerven gelb gefärbt. Vv enn dagegen ein Thier mitFärberröthe gefüttert wird, sieht man nur die Erde die Farbeannehmen und die Knochen sich rötlien, während selbst dieKnorpel nichts von der Farbe empfangen.

Ich habe einmal (und mein theurer College Knape aucheinmal früher) einen Fall beobachtet, der mir noch räthselhaftist. In dem Leichnam eines alten cachectisclien Weibes, woalle festen Theile, besonders die Leber, krankhaft weich undin Neigung zur Fäulnifs begriffen waren, zeigten sich auf derGebärmutter, auf den breiten Mutterbändern, an dem Bauch-fell höher hinauf, am Netz und Gekröse kleinere und gröfsere,länglichte oder rundlichte, Geschwülste (von der Gröfse einerErbse bis zu der einer Wallnufs), von einer vollkommenenMennigfarbe, die aber nur änfserlich war, inwendig war einewerbe Masse, wie verhärtetes Eiweifs.

Anm. 2- Wie wenig manche Untersuchungsmittel aushel-fen, sieht man auch daraus, dafs so viele feste Theile gleicb-mäfsig in Gallerte übergehen, während sie dem Anatomen sehrverschieden erscheinet!,