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opalartig trübe und rothlich schillernd, ohne clafser nachher faulte.
Brande'(Ann. de Cliimie T. 94. p. 43—45.)untersuchte die Lymphe im Brustgang von Thieren,die über vierundzwanzig Stunden gefastet hatten.Sie vermischte sich in allen Verhältnissen mit demWasser; veränderte nicht die Farbe der Pflanzen-säfLp; gerann weder dnrch Wärme, noch durch Säu-ren; der Alcohol brachte eine geringe Trübungdarin hervor; der Wirkung einer galvanischen Säulevon vierzig Paaren vierzölliger Zink- und Kupfer-platten ausgesetzt, sammelten sich am negativenPol einige Flocken EiweifsstofF und ein Alcali, undam positiven eine Säure, welche Salzsäure zu seynschien; beim Verdunsten liefs sie einen kleinenRückstand, welcher den Veilehensyrup röthete;dieser Rückstand enthielt etwas Kochsalz und keineSpur von Eisen.
Anm. 1. Es ist mithin die Lymphe sehr einfach, underst, nachdem sie den Cbylus aufgenommen hat, von dem in derspeciellen Physiologie gehandelt wil d, bekommt sie eine grüfsereAehnlichkeit mit dem Blut. War vielleicht das längere Fastenin Brande’s Fall daran Schuld, dafs dis Lvmplie des Brust-gangs noch einfacher erschien, als bei Soemmerring in denGefäfsen am Fufs, oder machte hier der verlängerte Aufenthaltin den varicösen Gefäfsen den Saft gesättigter?
Anm. 2- Brande hat 'sonderbarer Weise die Tliierenicht genannt, deren Lymphe er untersucht hat, wahrscheinlichaber sind es Esel oder Pferde gewesen, da er seine Versuche beiEv. Home angestellt hat, der bekanntlich mit jenen Thierenüber die Milz Versuche machte.