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dunkelrothe teigige Masse, die mir ganz fremd war, so dafs ichsie uns.erm verewiglen Klaproth zur Untersuchung gab. Die-ser stellte sie mir wieder caleinirt zurück; er hatte zu seinerVerwunderung nur den roihen Theil des Bluts, ohne alles Se-rum, darin gefunden. Dieses war wohl nur in geringer Mengein dem Extravasat enthalten gewesen, abgeschieden und eingeso-gen worden. — Vergl. §. 167- Anm. 1.
§. 164.
Aus den mit dem Cruor angesteilten chemi-schen Versuchen, geht zwar im Allgemeinen einegrofse, jedoch überschätzte Aehnlichkeit desselbenmit dem Eiweifsstoff und Faserstoff hervor: dennjener hat die rothe Farbe für sich ausschliefslich;der Faserstoff ferner gerinnt in allen Temperaturenvon selbst, der Eiweifsstoff in grofser Flitze, wäh-rend die farbige Materie getrocknet werden kann,ohne ihre Auflöslichkeit im Wasser zu verlieren,und ohne während des Austrocknens, wobei sieschwarz, hart und schwerzerreiblich wird, und einenglasartigen Bruch zeigt, an Umfang abzunehmen;endlich durch einen nur dem Cruor in seiner Ascheeigenen Anthcil von Eisenoxyd.
Berzelius äscherte vierhundert Gran der fär-benden Materie ein, bis die Kohle vollständig zer-stört war, und erhielt fünf Gran einer Asche vongelblich rother Farbe. Diese war zusammengesetztaus: Eisenoxyd 50,0; Basischem phosphorsauren Ei-sen 7,5; Phosphorsaurem Kalk mit einer geringenMenge phosphorsauren Talks 6,0; reinem Kalk20,0;Kohlensäure und Verlust 16,5-