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1 (1821)
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welches ihre Gefäße anfeuchtet. Die Menge dosDunstes ist sehr verschieden. Nach Fourcroy istsie bei Weibern und Kindern geringer, bei Män-nern größer und der Geruch davon stärker undetwas geil, bei Castraten und Greisen, so wie inder Rückenmarksdarre fehlt er ganz.

Anra. Haller (EL Phys. 2- 380 hält diesen Dunst fürdie Perspirationsmaterie; wenigstens scheint er dieser beigesellt,worüber in der speciellen Physiologie.

§. 163.

Während des Abkühlens gerinnt das ruhig ste-hende Blut früher oder später zu einer starren gal-lertartigen Masse, welche die Form des Gefäfsesannimmt, worin es aufgefangen ist. Diese Massezieht sich immer mehr und mehr zusammen,, wäh-rend von allen Seiten eine gelbgrünliche Feuchtig-keit, das Blut Wasser (serum sanguinis) aussickert,in welcher endlich der Blutkuehen (Crassamen-tum, placenta, hepar sanguinis) schwimmt, dessenobere (der Luft ausgesetzte) Fläche eine rothe,dessen untere hingegen eine schwarze Farbe an-nimmt.

Das Blutwasser, wovon Berzelius Analyse§. 153. mitgetheilt ist, macht den größtenTheil desBluts aus, doch ist seine Menge sein? verschieden,so dafs man davon bei alten Leuten und in Ent-zündungen viel weniger, viel mehr aher bei jünge-ren und schwächlichen Personen findet.

Der Blutkuchen besteht zum grüfsten Theil aus

dem rothen oder färbenden Theil des Bluts