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Niedera.chreiben seiner Bemerkungen in den Zahlen geirrt haben,oder ein Gedäclitnifsfehler ist Schuld daran, dafs er (Inst. 1.p. 379-) die Bläschen des Huhns so klein als die menschlichenangiebr; sie sind noch einmal so grofs, und in der Gestalt de-nen der Amphibien gleich, wie sie auch Hewson abhildet undGruitliuisen beschreibt.
Ich bin hierin so weitläuftig gewesen, weil ich vermuthe,dafs in diesen Abweichungen dereinst der Schlüssel zu sehrwichtigen physiologischen Wahrheiten gefunden werden wird.Weder die Form noch die Grüfse der Bläschen kann gleich-gültig seyn. Interessant ist, was Poli über die Turgescenzoder das Zusammengefallenseyn derselben angiebt, welches ervon dem kräftigen oder gesunkenen Zustande der Thiere her-leitet. — Die micrometrisclien Untersuchungen haben ihreSchwierigkeit, doch wäre es Unrecht, sin bei einem solchenGegenstände zu verabsäumen.
§. 161.
Eine eigentliümliche Bewegung fehlt denBlutbläschen gänzlich. In den Gefäfsen des leben-den Thiers sieht man sie im Strom des Bluts ohneSpur eigener Bewegung, und ohne Veränderung ih-rer Gestalt forttreiben. Bringt man einen TropfenBlut auf den ObjectträgeP, so ist durch die Ein-wirkung der Luft eine "Wallung darin, welche nochetwas gröfser ist, wenn das Blut in einen Wasser-tropfen gebracht wird, und bald sehr schnell auf-hört, bald etwas länger dauert, wahrscheinlich nachdem verschiedenen Verhältnifs zu einander. Der-gleichen sieht man noch stärker, wenn man denBliithenstaub (Pollen) der Pflanzen in Wasser auf-trägt, bei Oelen, Kampher, und vielen andern Din-gen. Sie mit Eber für Infusionstierchen zu halten,
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