Druckschrift 
1 (1821)
Entstehung
Seite
146
Einzelbild herunterladen
 

146

ich ihren Durchmesser von 1 / 2000 oder/isoo Zoll,so dafs ungefähr vier Millionen die Fläche einesQuadratzolls bedecken. Bei dem Landsalamanderverhält sich der kleinere Durchmesser der Bläschenzu ihrem grölseren ungefähr wie sieben zu zehn,und siebenzig derselben bedecken die Fläche voneiner Zehntel Quadratlinie, also gehen 700,000 aufdie eines Quadratzolls; sie verhalten sich mithinzu den menschlichen wie zu L Im Verhält-

riifs der Gröfse sind sie aber stets um so viel ge-ringer an Zahl, und nimmt man die Masse darBlutbläschen zusammen, so ist sie bei dem Men-schen viel gröfser, als bei den genannten Thieren.

Anm. Laz. Spallanzani (De Fenomeni della Circola-zione. Modena 1773* 8* p. 210. Expdriences sur la Circula-tion. Paris an S. p. 226«) hat die Gröfse der Blutbläschen inden Fröschen und ihren Larven gleich grofs, allein die Mengein jenen gröfser gefunden: darüber fehlt es mir an Erfahrun-gen. ln dem rothen Blut mehrerer Mollusken (Solen Legumen,Tellina nitida, Chama antiquata und calyculata, Area pilosa,doch vorzüglich der viel untersuchten Area Glycymeris) hatPo 1 i (1. c. Tab. 2. Fig. L 5-) die Bläschen viel gröfser gefunden alsim Menschen, so dafs er jene zu diesen wie Hanfsamen zu Hirse-samen stellt. So fand auch ich die Bläschen viel gröfser beimTaschenkrebs, und ähnliche Beobachtungen linden sich beiHewson. Wie ich das Blut des Proteus untersuchte, wandteich das Mikrometer nicht an , allein die Bläschen schienen miralle bis dahin gesehenen zu übertreffen, und sie kommen we-nigstens denen der Landsalamander gleich. Die der Frösche,der Eidechsen, der Schildkröten und des Huhns sind wenigstensnoch einn^il so klein, aber viel gröfser ab die des Menschen»selbst als die der Fische. Sprengel mufs sich bei dem