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1 (1821)
Entstehung
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allein sie behalten sie nicht lange; sie schwindeniin Einzelnen, so dafs sie undeutlich werden, fliessen auch zusammen, so dafs man nun grölsereKörper, Bläschen von allerlei Formen, entstehensieht, bis die ganze Masse nichts mehr unterschei-den läfst.

Bei dem Menschen sind sie rund; von dersel-ben Gestalt finde ich sie auch bei den Fischen(z. B. Perca fluviatilis, Pleuronectes Flesus, Platessa,Solea) und bei dem Taschenkrebs (Pagurus); da-gegen kenne ich sie bei dem Huhn, bei den Am-phibien (Chelonia Mydas; Emys Talapoin; Lacertaagilis; Rana viridis, temporaria; Hyla arborea; Tri-ton palustris, Salamandra maculata, Proteus angui-nus) stets mehr oder weniger oval; bei dem Land-salamander und dem Proteus mehr langgezogen, beiallen diesen Amphibien aber wie beim Huhn dieBläschen, so lange sie frisch sind, auf der Mitteder convexen Flächen mit einer kleinen Erhaben-heit (umbo) versehen.

Anm. Hallet (El. Plays. II. p. 53- sq.) gelenkt schonder schwankenden und sich selbst widersprechenden Angabenvon Leeuwcnhoek, allein lieset man diesen selbst, so siehtman, dafs das Mehrste davon gradczu Hypothese ist, und kei-ner Widerlegung bedarf. Spätere Schriftsteller benutzten undverschönerten die Idee von den zusammengesetzten Blutkügel-chen für die Pathologie, um die Entzündung durch einen errorloci (durch Eindringen in kleinere Gefäfse, als wohin sie eigent-lich gehurten) zu erklären; eben so in der Physiologie für dieLehre von der Absonderung. Haller selbst irrte sich wieder,indem er die Blutkügelchen immer rund; Sprengel (Inst. 1-3790 indem er sie fast immer oral fand.

Giov.