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1 (1821)
Entstehung
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nachdem man das Blut aus einem beliebigen Ge-fäfs nimmt. Das menschliche Blut und das derwarmblütigen Thiere überhaupt bleibt nur eine sehrkurze Zeit zur Untersuchung geeignet, denn ihreBlucbläschen zersetzen sich sehr schnell; bei kalt-blütigen Thieren, z, B. Schildkröten, kann manwohl vierundzwanzig Stunden nach dem Tode dasBlut noch mit Erfolg untersuchen, allein einmal aufdem Objectträger ausgebreitet und der Luft ausge-setzt, hält es sich auch nicht sehr lange. Zwarsagt Brande (Annal. de Chimie T. 94. p. 53.)die rothe Farbe der Blutkiigeichen löse sich mir'auf, diese selbst aber blieben nach Youngs Ent-deckung ohne Farbe und schwebten auf der Ober-fläche: allein ich sehe die weifs gewordenen Blut-bläschen stets bald ihre Gestalt verlieren und ver-schwinden. Wo viele sonst (frisch) auf einanderliegen, erscheint alles roth, wenigere können gelb-lich, einzelne weifslich erscheinen, daher, aber auchweil er sich die letzten Gefäfse z, B. im Gehirn,so fein dachte, der Irrthum Leeuwenhoeks, derjedes rothe Blutkiigeichen aus sechs gelben, dasgelbe aus sechs weifsen bestehen liefs. Es kön-nen dieselben auch wohl so zusammenliegen, dafssie Ringe zu bilden scheinen, wie ich oft gesehen,und wodurch Poli mit Recht Deila Torres an-gebliche Beobachtung erklärt, der die Kügelchenfür Ringe ansah.

Sämtliche Blutbläschen des Menschen oder der-selben Thierart haben stets frisch dieselbe Gestalt.