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1 (1821)
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schnitten Waren, nur zwei bis drei Pfund erhalten, ja bei einemjüngeren nur ein Pfund, allein keineswegs war dadurch allesBlut ausgeleert, sondern diese Thiere waren dazu viel zu frühgestorben. Und doch beruht die geringe Annahme der Schrift-steller lediglich auf die Analogie des bei geschlachteten Thierenausgeflossenen Bluts. Sehr richtig nrtheilt John Hunter(Versuche über das Blut, die Entzündung und die Schufswun-den. A. d. Engl, von Hebenstreit. Lpz. 1797- 8- Th. 1.S. 1590 über die grofsen Schwierigkeiten, die Blutmenge zu be-stimmen, nimmt diese dabei aber sehr beträchtlich an.

Es fehlt uns auch noch ganz die vergleichende UebersiehtderBlutmenge bei den verschiedenen Thieren, allein so viel scheintgewifs, dafs sie sich nicht nach den Stufen richtet, auf welchewir die Thiere stellen. Treviranus (Biologie IV. S. 5640glaubt, dafs bei den Schnecken sehr wenigBlut sey, allein Ermuu(an dem §. 141- gen. Ort) hat bei einer Helix Pomatia, die437 Gran wog, 77, und bei einer andern, die 465 Gran schwerwar, 76 Gran Blut erhalten; das Gefäfssystem dieses Thiers istauch sehr grofs, wie schone Einspritzungen von Stosch imAnat. Museum beweisen. Ich selbst habe in Neapel mehrereAplysien ausgespritzt und zwar ohne Extravasate zu erhalten,und auch bei diesen Thieren die Gefäfse von einem bedeuten-den Umfang gefunden.

§ 158 .

Beobachtet man die Blutgefiifse eines lebendenThiers in einem durchsichtigen Theil desselben,z. B. im Gekröse, oder im Fischschwanz, in derSchwimmhaut der Frösche, in den Kiemen der Sa-lamanderlarven, so sieht man in dem helleren Blut-strom, je nach dem Durchmesser der Gefäfse baldeine gröfsere, bald eine geringere Menge von run-den oder elliptischen dunkleren Körperchen fortge-rissen, die man mit dem Namen der Blutkiigel-

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