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breitet ist, z. B. bei den Insecten und bei den Würmern (Linn.)doch hei diesen -weniger als hei jenen für sich abgelagert. Esist auch das fette Oel, welches bei so vielen Vegetabilien ge-funden wird, ganz dasselbe wie das gewöhnliche thierische Oel,und besteht nach Chevrcul ebenfalls aus Ste'arine und Elaine.
Das Olivenöl hat auch nach Gay-Lussac und Thenardin hundert Theilen: 77,21 Kohle, 9,43 Sauerstoff und 13,36 jWasserstoff. j
§. 155. j
Die Milchsäure (Acidum Iactis) ist nach j
Berzelius (Djurkemi II. 430 — 441.) ein wesentli- !eher Bestandteil der thierischen Flüssigkeiten, desBluts, des Harns, der Milch, des Knochenmarks,aber auch des Fleisches, und kommt theils frei,theils in Verbindung mit den Alcalien darin vor. 'ljSie hat eine braungelbe Farbe; einen scharfen, sau- |
ren Geschmack, der aber bei ihrer Verdünnung mitWasser schnell geschwächt wird. In der Kälte ist:sie geruchlos, erhitzt von einem scharfen, saurenGeruch. Sie läfst sich nicht krystallisiren, undtrocknet zu einem zähen und glatten Firnifs ein, dersich langsam in der Luft anfeuchtet. Im Alcoholwird sie leicht aufgelüset. Mit Alcalien, Erden undMetalloxyden giebt sie eigene Salze, die sich imAlcohol auflosen, und meistenteils gar kehre Nei-gung zum Krystallisiren zeigen, sondern zu einer ;gummiartigen Masse eintrocknen, welche sich lang-sam an der Luft anfeuchtet. i
Aura. Das Osmazome, wie es Thenard nannte, undwelches die französischen Chemiker als einen eigenen Extracliv- jStoff des Fleisches ansahen, besteht nach Berzelius (Ueber- <