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1 (1821)
Entstehung
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135
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uSisaä,

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Anm. 2- Man findet hin und wieder bei Schriftstellern,dafs das Wasser in Holen, namentlich, in den Gehirnholengänzlich verdunstet sey, allein dann ist es gewifs zersetzt, undnie kann man es (mit Kant bei Sommering vom Seelenor-gan) fiir blofses Wasser halten.

Anm. 3. Unbegreiflich ist es mir, wie (alle) Schriftsellerglauben konnten, dafs die zur Kameelgattung gehörigen Tliieredas gesoffene gemeine Wasser in ihrem Wassermagen aufbe-wahrten, da die Analogie und der eigen thümliche Bau dieserTheile sie doch darauf hätte führen müssen, dafs hier eineeigene Wassererzeugung statt finden Mehreres darüber, dochganz nach hergebrachter Weise sagt Alex. Russell (The Na-tural Histery of Aleppo Ed. 2- Lond. 1794- Vol, 2- p- 42.5-)Im Ganzen sind die Fälle, wo.Kameele wegen, des in ihrenMagenzellen abgesonderten Wassers geschlachtet sind, bei dßnIleisebeschreibern äufserst selten anzutreffen, und es ist auchnach Goolberry (Fragmens rlun voyage en Afrique. T. 1.p. 357.) für verschmachtende Karavanen natürlich eine sehrgeringe Hülfe.

Elicn so falsch ist gewifs die Annahme, dafs. sich in denSchläuchen der Nepenthes destillatoria das WGssar von aufsenansammelt; es wird wie in dem Stamm so vieler Lianen wohlnur durch die Vegetation bereitet.. Die gewöhnliche Erklärungabgerechnet findet man viel Gutes und meine Ansicht Bestäti-gendes darüber bei Roh. Percival (Beschreibung von der In-sel Ceylon. A. d. Engl. Lpz. 1803' 8- S. 4100 und bei J. Bar-row (Reise nach Cocliinchina. A. d. Engl. Weim. 1808- 8-S. 2440- Selbst der treffliche Roh. Brown folgt bei der Ce-phalotis follicularis (Matth. Fl-inders Voyage to Terra austra-lis. Lond. 1814- 4- Tab. 4- p. 602-) der unphysiologischen Mei-nung, dafs das Wasser sich in ihren Schläuchen von aufsenansammelt. Ich glaube dasselbe von den Sarracenien.