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mit Säuren, Alcalien, Alcoliol, Aether und Wasser auf dieselbeWeise. Dagegen ist das leichte Gerinnen des Faserstoffs beijeder Temperatur etwas demselben Eigenthiimliches, und wirsind dadurch gezwungen, beide besonders aufzuführen. DieAnnahme, dafs das Blutwasser so viel Eiweifsstoff enthalte, dafaes bei der Ruhe oder nach dem Tode nicht alles in sich erhal-ten könne, sondern einen Theil davon als Faserstoff ausscheide,ist schon deswegen unwahrscheinlich, weil nach dem Tode imKörper selbst Serum d. i. Wasser mit Eiweifsstoff in den Holenabgesetzt wird, grade wie es im Leben ausgehaucht wird, d. h.ohne Faserstoff. — Nach Sigwart (Meckel’s Physiol. Ar-chiv I. 2- S. 208-) wird der durch zugesetzte Auflösung vonätzendem salzsauren Quecksilber entstandene Niederschlag desim kaustischen Ammonium aufgelöst gewesenen Eiweifsstoffsvon der concentrirten Salzsäure wieder aufgelöst, allein nichtder auf eben diese Weise entstandene Niederschlag desFaserstoffs.
Anm. 3. Ant. Heidmann (Reil’s Archiv VI. S. 417 —431.) hat durch Versuche erwiesen, dafs die von Tourdesund Circaud beschriebene Bewegung des der Einwirkung derVohaischen Säule ausgesetzten Faserstoffs nicht statt findet.Dagegen hat er ohne, jene Einwirkung in dem sich selbst über-lassenen Blut unter dem Mikroskop Bewegungen gesehen, dieer dem Gerinnen des Faserstoffs allein zuschreibt; allein offen-bar ist auch diefs falsch, wie ich auf vielfältige Beobachtungengestützt behaupten kann. Er hat nämlich die Bewegungen derBlutkügelchen gesehen, deren er gar nicht einmal erwähnt, ob-gleich er die Rothe des Bluts nennt, zugleich aber den Tropfennicht hinlänglich verdünnt, oder nicht wenig genug auf den.Objectträger gebracht, um die Kügelchen zu erkennen. VomFaserstoff selbst sieht man nichts bei solchen mikroskopischenUntersuchungen, er ist auch dazu theils im Tropfen in zu ge-ringer Menge vorhanden, theils würde mit seinem Abscheideuim Tropfen jede Bewegung aufhören müssen. Vergl. §. 160-
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