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1 (1821)
Entstehung
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metallische Salzauflösungen und durch Galläpfelauf-gufs, so dafs es in Form weifser Klümpchen gefälltwird. Bei grofser Hitze (165° F. oder beinahe60° R-) gerinnt es ebenfalls und wird eine unauf-lösliche Masse; nach dem Verdunsten bleibt es alseine durchsichtige, gelbliche, glänzende, spröde,bernsteinartige Masse zurück, die sich mit Beibe-halten seiner ursprünglichen Eigenschaften wiederaullöset.

Der feste oder geronnene Eiweifsstoff(Albumen solidum seu coagulatum), welcher haupt-sächlich die eigentliche Nervensubstanz ausmacht,iiberdiefs aber in vielen andern festen Theilen (rno-dificirt) vorkommt, ist weifs, geschmacklos, elastisch,im Wasser, Weingeist und in Oelen unauflöslich;in Alcalien hingegen sehr leicht auflöslich.

Der Eiweifsstoff ist immer mit Natrum verbun-den. Er besteht aus 52,883 Kohle; 23)872 Sauer-stoff; 7)540 Wasserstoff; 15,705 Stickstoff.

Anm. 1. Der grüiste Theil der krankhaften Geschwülstez. B. im Eierstock, an den serösen Häuten, besteht aus Eiweifs,aber in sehr verschiedenen Formen; es kann in lauter kleinenKlümpchen in dem Sack (als Grützgesclrwulst) Vorkommen, aberauch wie eine harte, gleichförmige Masse; es kann (als Honig-geschwulst) ein zähes klebriges Wasser bilden, oder (in Schleim-säcken) eine gallertartige Masse u. s. w.

Anm. 2- Der Eiweifsstoff zeigt sieh in vielen Pflanzen,namentlich in den Pilzen, die daher auch bei dem Kochen sosehr erhärten, in dem Saft der Papaya, des Kuhbaums (Ga-lacto den drum), worüber Humboldt (Reise 3 Tb. S. 186. 221)so viel Interessantes zusammengestellt hat.

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