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1 (1821)
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§. 129.

Allo Organe des Körpers durchlaufen gewisseEntwicklungsstufen, w'orin nicht blos die Grüfse,die Form, die Abtheilung, sondern selbst auch dieTextur eine andere ist.

Anm. 1- Man findet bei den Tliieren ebenfalls Ent-wicklungsstufen , und zwar nicht gradweise nach ihrer höherenoder niederen Stellung im System. Insecten, Würmer.

Anm. 2- Der Mensch durchlauft ähnliche Entwicklungs-stufen wie die ihm verwandten Thiere, keineswegs aber durch-lauft er die einzelnen Thierklassen, wie Manche diefs falschausdriieken. Er ist immer ein von allen Tliieren und

Thierembryonen unterschiedener menschlicher Embryo, nieWurm u. s. w.

Anm. 3- Eine Mehrzahl oder gröfsere Ablheilung ist vor-züglich in solchen Theilen bemerkbar, die in ihrer Entwicklungandern Theilen nicht hinderlich werden sollen,' so entwickelnsich mit einer Mehrzahl von Theilen die Schedelknoclieii umdas Gehirn, das Eiinterhauptsbein und die Wirbel um dasRückenmark; so bilden eine Menge Knochenstücke das knöcherneZelt bei den Tliieren.

§ 130.

In allen Theilen des Organismus herrscht einegrofse Beständigkeit der Textur, in sehr vielen auchhinsichtlich der Form, der Grüfse, der Zahl undder Lage; andere weichen mehr oder minder darinab, doch in der Regel ohne allen Nachtheil, da dasWichtigere auch das Beständigere ist.

Anm. 1. Von den Abweichungen (Varietäten) mtlfs mansehr wohl die Veränderungen durch Krankheit trennen, diehäufig nicht gehörig unterschieden werden. So spricht manz. B. von der fehlenden Gallenblase, allein in den Fällen, die