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Arm freier bewegen kann, so wird die linke Seite leiclit dieOberhand gewinnen. Von dem Liegen auf einer Seite imSchlaf hängt wohl die gröfsere Weite des Queerblutleiters der-selben Seite ab. Ueber die Beugung der Wirbelsäule nach derrechten Seite vergl. Bull. Soc. Philom. 1S17. p. 13.
Anm. 3- Zuweilen liegen alle Eingeweide der Brust unddes Unterleibs in verkehrter Lage; zuweilen nur das Herz allein.Vor ein Paar Jahren fand ich bei einem gleich nach der Ge-burt gestorbenen Kinde bei gewöhnlicher Lage des Plerzens dieAorta sowohl mit dem Bogen als im Niedersteigen in der Brustrechts liegen, allein gegen das Zwerchfell hin senkte sie sichganz nach der linken Seite und ging durch dasselbe wie'ge-wöhnlich; der sehr verlängerte Ductus Botalli senkte sich indie linke Schltisselbeinpulsader. Der Fall ist abgebildet in OttoBernhard Diss. de arteriarum e corde prodeuntium aberra-tionibus. Berol. ISIS- 4-
Anm. 4- Wie wenig Bedeutung die Lage für sich alleinhat, zeigen die sich kreuzenden Sehnerven der Fische, wo baldder rechte, bald der linke Nerve über den andern weggeht.
§. 128 .
Sind Theile doppele, so werden sie auch zu-gleich entwickelt und sind zugleich in Thätigkeit.
Anm, Nichts ist falscher als GalI’s Hypothese, dafs vondoppelten Organen z. B. den Augen eins ruhe, während dasandere wirke. Wir sehen auf das bestimmteste mit beiden Au-gen, hören mit beiden Ohren zugleich; beide Brüste gebenMilch, beide Nieren sondern Harn ab u. 9. w. Leicht leidenauch doppelte Organe zugleich, oder nach einander, z. B.die Augen; die nämlichen Arterien werden auf beiden Seitenaneurysmatisch; dieselbe.Zähne beider Seiten werden cariösu.s.w.Oft geht freilich ein Leiden nicht über die Mittellinie hinaus,und wir sehen die Hemiplegie in vielerlei Graden.
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