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1 (1821)
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Anm. 1. Den deutlichsten Beweis für diesen Satz gehendie schiefschwimmenden Scholien (Pleuronectes), deren Kopfdaher ganz unsymmetrisch geworden ist. Wir finden bei vielenThieren unterer Klassen (Crustaceen, Insecten , Püngwürmernu. s. w.) den ganzen Darmkanal, selbst die Leber, oder dieseranaloge Gefäfse völlig symmetrisch. Die mehrfachen Herzender Sepien, oder das einfache Herz der Crustaceen und Arsch-Inden, das Rückengefäfs der Insecten, sind symmetrisch. Da-hingegen liegen die Geschlechtsthcile bei vielen Würmern un-symmetrisch.] Auch wo den Würmern Darmkanal und Nervenfehlen, ist strenge Symmetrie (gegen Heiland). Bicliat(Sur la vie et la mort) legt [offenbar zu viel Gewicht auf dieSymmetrie.

Anm. 2- Man hat aufser der seitlichen oder gewöhnlichsogenannten Symmetrie, auch noch von einer andern zwischender vordem und hintern, so wie zwischen der obern und deruntern Hälfte unsers Körpers gesprochen, beides ist indessenauf zu wenige Puncte beschränkt, um es hier besonders auszu-führen.

§ 127 .

Im Allgemeinen herrscht gewöhnlich einigesUebergewicht der rechten vor der linken Seite desmenschlichen Körpers, doch finden sich auch vieleAusnahmen, und unbeschadet des Ganzen kann einevöllig umgekehrte Lage der in der Brust und inder Bauchhöle befindlichen Theile von der rechtennach der linken Seite statt finden.

Anm. 1. Auf keine Weise läfst es sich darthun, dafs beidem mänuliehen Geschlecht irgend ein Theil sich auf der näm-lichen Seite anders verhalte, als bei dem Weibe.

Anm. 2- Hin grofser Theil des Uebergewichts der rechtenSeite geht auf Rechnung der Uebung Und Gewohnheit. Wirdein Kind von der Wärterin so getragen, dafs es den linken

Arm