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1 (1821)
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Anm. In einigen Krankheiten sieht man vorzugsweisedie zu einem System gehörigen Tlieile ergriffen. Diefs kannsehr allgemein seyn, so dafs z. B. alle Knochen, dieBeinhaut des ganzen Körpers u. s. w. leiden ,* oder es be-schränkt sich auf gewisse Strecken eines Systems, z. B. aufgewisse Nerven bei dem Fotliergillschen Gesichtsschmerz, beidem nervigen Hüftweh, auf die Gefäfse gewisser Orga-ne u. s. w. In andern Krankheiten hingegen sieht man diezu den verschiedensten Systemen gehörigen Tlieile mit einanderzugleich leiden, z. B. im Brand, im Krebs. liier scheint mehrdas Gemeinschaftliche, das allen Organen zum Grund liegende,dort das Besondere, welches das einzelne Gewebe bedingt, er-griffen zu seyn. So kann z. B. der Nerve im vereiterten Psoaslange unverletzt bleiben.

§. 124.

Im Allgemeinen herrscht im menschlichen Kör-per die grüfste Symmetrie, so dafs eine durch dieMitte desselben geführte Linie (die sogenannte Mit-tellinie, linea mediana) die mehrsten einfachen Tlieilein der Mitte durchschneidet, die mehrsten doppel-^ ten Organe in gleicher seitlicher Entfernung vonsich liegen läfst.

Fried. He'nr. Loschge De symmetria h. c.inprimis sceleti. Sect. 1. et 2. Erlang. 1793. 8-Franz Moritz Heiland Darstellung des Verhält-nisses zwischen der rechten und linken Hälfte des m. K.und ihrer Verschiedenheiten im gesunden Zustande.jNiirnb. 1807. 8. F. L. H. Ardieu Considera-tions sur la ligne mediane. Strasb. 1812. 4. 'fM. S. du Pui de affectionibus morbosis hominisdextil et simistri. Amst. etLips. 1780. 8. J. Bapt.Monteggia Fasciculi pathologici. Turici 1793. 8.