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1 (1821)
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das Blu: unter dem Mikroskop ästig oder gefäfsartig vertheilt,und zwar ohne Gefäfse gesehen zu haben, sich überredenkonnten.

§ 112 .

Die Häute (tunicae, membranae) sind wie dieGefäfse tlieils allgemeine, tlieils besondere. Zu je-nen gehören die serösen, die Schleimhäute, die Fa-serliäule, die Lederhaut, die Oberhaut. Zu denbesondern sind mehrere Häute des Auges, des Ge-hirns, des Eis u. s. w. zu rechnen.

Anm. 1. Ehedem unterschied man manche Häute nichtgenug, späterhin ist wohl zu viel geschieden, und so grofsBicliats Verdienst um die allgemeine Anatomie ist (das erzuerst durch sein Werk: Traite des Membranes. Paris 1799- 8-Abhandlung über die Häute, a. d. Fr. Tübingen 1802- 8- be-gründete), so sind doch auch durch ihn nicht wenige falsche(Vorstellungen darüber verbreitet.

Anm. 2- Ackere Schriftsteller liefsen daher auch mehrereHäute sich grade zu in einander fortsetzen, während wir sicnur zusammenhängend (contiguae, nicht continuae) nennen, undes ist das letztere Verfahren allerdings vorsichtiger. Andr.Bonn Speeimen de continuationibus membranarum. L. B.1763- 4- Wrisberg Comm. de membranarum ac involu-crorum c. h. continuationibus partim dubiis partim veris, inseinen Comm. p. 343- Malacarne i sistemi etc. (§. 68-Anm. 3-)

§ 113 .

Seröse Häute (tunicae serosae) sind alle imInnern vorkommenden nerven- und gefäfslosenHäute, die wenigstens auf einer Seite glatt und freisind, und durch welche eine wässerige Feuchtigkeit(Serum) dringt, mit der sie befeuchtet erscheinen.