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fasern der Venen sind so schwacli, dafs sie sich kaum mit denFasern der Arterien vergleichen lassen, von denen §. 94 . gere-det ist. Mascagni und Meckel sprechen auch den Venendie Queerfasern ah. Bernh. Nath. Gottlob Schreger(Fragmenta anatomica et physiologica. Fase. 1 - Lips. 1791. 4 .Tab. p. 9.) hat Queerfasern des grofsen Saugadergangs vomMenschen und vom Kalbe; Mascagni läugnet alle Fasern beiden einsaugenden Gefiifsen, Meckel selbst bei dem Saugader-sramm, während Sömmerring dafür spricht. Ich kann keineFasern darin finden, weder im Menschen, noch im Pferde.
§• Hl-
Die allgemeinen Gefäfse sind sehr weit ver-breitet, doch nicht alle derselben gleich weit. Dieeinsaugenden Gefäfse, deutlich characterisirt, kom-men nur bei den Wirbelthieren vor. Die blutfüh-renden Gefäfse zeigen sich noch bei den Crusta-ceen, Arachniden, Mollusken und vielen "Würmern.Die eigentlichen Insecten haben statt ihrer eineigenthiimliches System allgemeiner, nämlich luft-führender, Gefäfse, oder die Trachäen. Die beson-dern Gefäfse gehen viel weiter, und man sieht der-gleichen selbst bei manchen Infusionsthieren z. B.Vibrionen.
Anm. 1 . Mascagni nimmt die einsaugenden Gefäfseauch bei den wirbellosen Thieren an, allein ohne sie als solchezu erweisen. — Unter den hesondern Gefaben sind keine viel-facher gedeutet, als die sogenannten Gallengefäfse der Insecten,die andere als Harngefäfso betrachten, während andere sie füreinsaugend anselien.
Anm. 2 . Da die Wände der Gefäfse oft so zart und un-scheinlich sind,' so ist es leicht zu erklären, wie Schriftsteller
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